IngoAlthoefer
26.07.2026, 09:42

+7Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Liebe Leute, hier ist mal das Ergebnis eines Experiments.
Ich habe eine KI (Gemini von Google) gebeten, meine GANZEN
Beiträge zum Forum durchzuschauen und auf der Basis dann
ein Interview mit mir zu führen. Hier ist der Link dazu:

https://share.gemini.google/CX7XSTlhMq4z

Und hier ist auch das einzige Bild, was die KI
dazu generiert hat:

[image]



Danke, dass Ihr mich aushaltet!
Ingo.


My notebook is open!


Monsieur Greenhorn , Larsvader , Roberts , Tenderlok , nicolausimausi , voxel , jopiek gefällt das (7 Mitglieder)


Larsvader
26.07.2026, 10:28

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Lustige Idee!



Tenderlok
26.07.2026, 11:32

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Hallo Ingo,

die Antworten kamen von dir? Oder auch von Gemini?

So oder so: Dass die Ausführungen und Fragen des Interviewers um ein Mehrfaches länger sind als die Antworten des Befragten, ist schon ein sehr "spezieller" Stil...
Diese Form der Selbstdarstellung auf Kosten des Interviewpartners würde kein Chefredakteur seinem Reporter durchgehen lassen.

Viele Grüße
Sven



IngoAlthoefer
26.07.2026, 12:08

Als Antwort auf den Beitrag von Tenderlok

+2Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Hallo Sven,

Tenderlok hat geschrieben:

die Antworten kamen von dir? Oder auch von Gemini?
So oder so: Dass die Ausführungen und Fragen des Interviewers
um ein Mehrfaches länger sind als die Antworten des Befragten,
ist schon ein sehr "spezieller" Stil...

danke für die Rückmeldung. Und Du hast den Nagel auf den
Kopf getroffen. Ein Mathematiker-Kollege schrieb mir vorhin
dazu:

* Gemini sei eine echte Plaudertasche (und finde im Stil von
Donald T auch alles erst mal großartig).

* Ich dagegen sei ein typischer Lipper, der sich so kurz und prägnant
wie möglich ausdrücke. Statt eines Wortes zu viel würde der Lipper
sich eher die Zunge abbeißen.

Natürlich stammen die Antworten wirklich von mir.

********************************

Hier ist übrigens das Vorbild-Interview, um das Terence Tao (Mathe-Star)
eine KI gebeten hatte. Sie sollte alles aus verfügbaren Interviews und
Vorträgen mit ihm heraussuchen und ihm dann die Fragen stellen, die darin
zu kurz kamen. (Natürlich - leider - in Englisch.)

https://teorth.github.io/...i-views-interview.html

Taos Vorgaben an das Interview waren deutlich konkreter als die von mir.

Viele Grüße, Ingo.


My notebook is open!


Tenderlok , Monsieur Greenhorn gefällt das


Tenderlok
26.07.2026, 12:31

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

+1Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

OT:
Ahem, ohne jetzt politisch werden zu wollen - mir fallen spontan gleich zwei (gebürtige) Lipper ein, die sich selbst sehr gerne reden hören...



Thomas52xxx gefällt das


IngoAlthoefer
26.07.2026, 13:48

Als Antwort auf den Beitrag von Tenderlok

Editiert von
IngoAlthoefer
26.07.2026, 13:50

Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Hallo Sven,

Tenderlok hat geschrieben:

mir fallen spontan gleich zwei (gebürtige) Lipper ein,
die sich selbst sehr gerne reden hören...

ja, F-J Steinmeier ist formal Lipper. Er kommt aber
aus Brakelsiek, das ist südost-lippisches "Zonenrandgebiet"
- dahinter kommt gleich Niedersachsen.

Meinst Du mit dem anderen einen Ex-Kanzler? Der kann sich in
der Tat lang fassen. Es ist bei ihm aber immer interessant
gewesen.

Oder Jürgen von der Lippe? Der kann auch sabbeln, war aber nur
kurz nach der Geburt in Lippe.

Richtige Lipper fassen sich knapp!

Gruss, Ingo.


My notebook is open!


Tenderlok
26.07.2026, 14:02

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Gönn' dem Frank-Walter doch ein W, FJS war jemand anders
Und ja, die beiden erstgenannten hatte ich vor Augen.
Jürgen von der Lippe hat das Kalauern ja erst in Berlin gelernt...



Micha2
26.07.2026, 22:54

Als Antwort auf den Beitrag von Tenderlok

+1Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Tenderlok hat geschrieben:

Dass die Ausführungen und Fragen des Interviewers um ein Mehrfaches länger sind als die Antworten des Befragten, ist schon ein sehr "spezieller" Stil...


Schon mal eine Talk-Sendung mit Michel Friedmann oder Markus Lanz gesehen / gehört?
Beide stellen eine Frage, der Gefragte beginnt zu antworten, um dann nach kurzer Zeit unterbrochen zu werden und lang und ausführlich (oft als Suggestivfrage) die Sicht von Lanz bzw. Friedmann zur Frage ertragen zu müssen.

Absolut unerträglich, diese beiden.



rgbs gefällt das


voxel
27.07.2026, 00:42

Als Antwort auf den Beitrag von Micha2

+5Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Moinsen!

Micha2 hat geschrieben:


Schon mal eine Talk-Sendung mit Michel Friedmann oder Markus Lanz gesehen / gehört?
Beide stellen eine Frage, der Gefragte beginnt zu antworten, um dann nach kurzer Zeit unterbrochen zu werden und lang und ausführlich (oft als Suggestivfrage) die Sicht von Lanz bzw. Friedmann zur Frage ertragen zu müssen.


Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der beiden Genannten, sondern auch einer der Gruende, warum ich Talkshows generell schwerlich ertragen kann.



rgbs , friccius , IngoAlthoefer , JuLu , Brixe gefällt das (5 Mitglieder)


SuklaaTalvella
27.07.2026, 09:13

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Interessantes Experiment.

Ich kann aber nur die Kritik von Tenderlok unterstreichen: Es sticht sofort ins Auge, dass das Konzept eines Interviews scheinbar nicht verstanden wurde.

Ein Interview ist (laut Wikipedia) "eine Form der Befragung mit dem Ziel, persönliche Informationen, Sachverhalte oder Meinungen zu ermitteln".

Da die Textanteile von Interviewer und Intervietem ein Verhältnis von ca. 87% zu 13% aufweisen, würde ich sagen: Ziel verfehlt.

Es liest sich eher wie eine Reportage über Forum-Ingo und seine Interessen, in die zur Auflockerung kurze Interview-Ausschnitte eingefügt wurden.



IngoAlthoefer
27.07.2026, 09:28

Als Antwort auf den Beitrag von SuklaaTalvella

+1Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Liebe Leute,

SuklaaTalvella hat geschrieben:

Ich kann aber nur die Kritik von Tenderlok unterstreichen:
Es sticht sofort ins Auge, dass das Konzept eines
Interviews scheinbar nicht verstanden wurde.

Ihr habt völlig recht.

Noch gestern abend habe ich mit ChatGPT (statt Gemini) ein zweites
Experiment gemacht. Ich habe der KI meine gesamten Forums-Beiträge
zum Lesen gegeben, dann eine Stunde Smalltalk mit ChatGPT gemacht,
und dann ein kleines Essay schreiben lassen (ohne Schleimerei). Hier
ist das Ergebnis:

IngoAlthoefer und die Kunst des kleinen LEGO-Modells
(ChatGPT 5.6 am 26. Juli 2026, nach Interview mit IngoA)

Ingo Althöfers Rückkehr zu LEGO begann 2011, als seine Mutter ihr
Haus aufgab und die alten Familiensteine vom Dachboden verteilt
werden sollten. Er übernahm zwei Kisten und eine große Waschmittel-
tonne voller LEGO. Zunächst baute er vor allem abstrakte Gebilde
aus blauen Schienen und weißen Schwellen. Der Reiz lag für ihn von
Anfang an in der Beschränkung: wenige Teile, wenige Farben, dafür
viele mögliche Formen.

2013 entdeckte er beim Waschen von LEGO-Steinen, dass sich in der
Waschmaschine zufällige kleine Komplexe bildeten. Auffällige oder
besonders große Exemplare fotografierte und zeigte er auf
1000steine.de. Die Waschmaschinenmodelle wurden schnell zu seinem
bekanntesten Markenzeichen, obwohl sie nur einen Teil seiner Arbeit
ausmachten.

Typisch für viele seiner Modelle ist das Bauen mit kleinen,
festgelegten Teileensembles. Oft entsteht zunächst die Form und
erst danach der Name. Unterschiedliche Deutungen durch die Betrachter
sind dabei ausdrücklich erwünscht. Kritik oder Irritation empfindet
Althöfer nicht grundsätzlich als störend. Einzelne Arbeiten – etwa
der grüne Leuchtturm oder die Verwendung einer Platte aus einem
Corona-Testset – waren tatsächlich als Provokationen gedacht. Andere
ungewöhnliche Modelle waren dagegen vor allem Experimente.

Bei kleinen Modellen ist der Arbeitsaufwand von außen oft kaum
sichtbar. Althöfer feilt teilweise stundenlang an Details. Bei
Projekten wie „Eyes in Motion“ wurde sogar das Fotografieren zum
wesentlichen Teil des Werks. Andere Serien, etwa „Die Haare meiner
Mutter“, waren von Anfang an als Verbindung aus gebauten Szenen,
Bildfolge und kurzen Textzeilen geplant.

Zu seinen bevorzugten Themen gehören mathematische Ideen, Schach
und Erinnerungsmodelle an Mathematiker. Besonders wichtig ist ihm
ein Modell für John Horton Conway, mit dem er befreundet war.
Conway verkörperte für ihn die Verbindung von tiefer Mathematik und
kindlichem Spieltrieb. Vier Türme mit den Höhen 2, 3, 5 und 8
erinnerten dabei an Conways Bezeichnung seiner vier Töchter als
„Fibonacci Kids“.

Zwischen Mathematik, LEGO, Kunst, persönlicher Erinnerung und
spielerischem Zufall zieht Althöfer keine feste Grenze. Neue Modelle
entstehen manchmal aus einer geplanten Idee, manchmal beim Aufräumen
und manchmal aus bloßer Langeweile. Seine abschließende Haltung lässt
sich in einem Satz zusammenfassen:

Ein gutes Modell braucht nicht viele Steine.


My notebook is open!


Monsieur Greenhorn gefällt das


Micha2
27.07.2026, 22:11

Als Antwort auf den Beitrag von voxel

[OT] Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Ach naja, so verallgemeinern kann man das aber nicht... da gibt es schon auch gute. Caren Myosga zum Beispiel kann man als Talk-Host sehr gut ertragen, finde ich.



Monsieur Greenhorn
27.07.2026, 23:00

Als Antwort auf den Beitrag von IngoAlthoefer

+1Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Hallo Ingo,

du hast also all deine Beitrage (was ja nicht grade wenig sind) hier auf 1000steine in den Prompt von GEMINIE kopiert oder hast du die KI mit den Prompt auf 1000steine los gelassen?

Das der Redeanteil etwas zu sehr beim Moderator liegt wurde ja schon zu genüge ausgeführt, also hier mein Bild zu dein Interview, ganz ohne KI in Stud.io entstanden:

[image]


"Ingo im Glück"

Weil irgendwie sind deine MOC´s deutlich besser als die KI-Bilder, ich stelle mir einen Lego Computer vor und ein deiner Blaue Basis-Figur mit 2x2 Fuß davor und dahinter ein gebautes KI, ich bin mir sicher du könntest uns etwas Schönes zu dem Thema zaubern.

Bleib kreativ und las die KI nichts erledigen das dir ohne sie mehr Spaß macht.

Mit freundlichen Grüßen
Christian

PS.: Das von dir generiete Bild hat mir sehr gut gefallen, Dankeschön.


„Die Kreativität ist unbezahlbar und unendlich – leider ist LEGO nicht unentgeltlich und somit endlich.“

Am wichtigsten ist es Kreativ zu bleiben und Spaß zu haben, das vereint uns in unserem Hobby.


IngoAlthoefer gefällt das


IngoAlthoefer
28.07.2026, 10:44

Als Antwort auf den Beitrag von Monsieur Greenhorn

+1Re: Ein LEGO-Interview mit mir [geführt von einer KI]

Hallo Christian,

danke für Deinen Beitrag und das Anregungs-MoC.

Monsieur Greenhorn hat geschrieben:

du hast also all deine Beitrage (was ja nicht grade
wenig sind
) hier auf 1000steine in den Prompt von GEMINIE kopiert
oder hast du die KI mit den Prompt auf 1000steine los gelassen?

Ich habe in der Tat Gemini das Forum durchsuchen lassen:
Lies ALLE Beiträge von IngoAlthoefer und führe
dann ein Interview mit mir.

Würde die Kiste nicht so schleimen, hätte es gut werden können.

Zu Deinem Hilfs-MoC. Das war für mich Anregung für das folgende Ensemble
(wegen Teilemangel ist bei mir der Küchentisch leider leer geblieben):

[image]


Zur Erklärung:

* An Tagen, wo ich zu faul zum Anziehen bin, laufe ich in der
Wohnung in meinem hellblauen Bademantel rum.

* Der Tisch ist nicht grau (an einem grauen Tisch könnte ich nicht
arbeiten, rein emotional), sondern in wärmeren Brauntönen.

* Als Steine zur Ensemble-Andeutung habe ich nicht Deine 1x1-Plates
genommen (die ergeben nur einfache Stapel), sondern Steine, die wirklich
Verzweigungen erlauben.

Viele Grüße, Ingo.


My notebook is open!


Monsieur Greenhorn gefällt das